Haus, archetypisch Widder, Eigner Mars: Es beschreibt unser Erscheinungsbild, unsere Erscheinungsform, unser Energiepotential der Raumerfassung und unsere Räumlichkeit. Dort, wo dann unser Mars steht, erfahren wir, wie sich diese Energien entfalten oder eben nicht.
Es ist unsere Anlage, dass was ich mitbringe und was zur Entfaltung kommen will, völlig wertfrei, was es ist.
Haus, archetypisch Stier, Eigner Venus : Es beschreibt unsere Verdichtung zu geordneter oder organischer Substanz. Hier sehen wir unsere Vergegenständlichung, unseren Bestand, unsere Art des Aufbaus in den Raum. Und, wie wir ein abgegrenztes Ganzes sind. Dort wo die Venus steht, erfahren wir, wie wir auf dieses Zentrum hin geordnet sind oder eben nicht.
Hier sichern wir unsere Anlage und unser Selbst. Auch wertfrei, gegenüber moralischen Gegebenheiten, denn wir müssen im System überleben.
Haus, archetypisch Zwilling, Eigner Merkur: Es beschreibt unsereFunktion in den Raum, unsere Funktionsfähigkeit und unseren Funktionsbereich. Dort, wo der Merkur steht, erfahren wir, wie wir diese Funktion in den Raum gestalten können oder eben nicht. Hier stellen wir uns dar und hier können wir unsere Umwelt, die wir erlebt haben oder erleben, betrachten.
Haus, archetypisch Krebs, Eigner Mond: Es beschreibt die Versammlung unseres Wesens. Unser Empfinden, nicht unser Gefühl. Ein Gefühl ist eine strukturelle Gegebenheit unserer Empfindungen. Es entsteht in Zeit und Form. Das vierte Haus gibt uns erst einmal Auskunft, über unser Empfinden und unser Ausdruckspotential. Die Stellung des Mondes und die Planetenversammlung im 4.Haus, geben uns dann Auskunft über den Bereich, den unsere Empfindungen formen. Und zu Gefühlen werden lassen.
Haus, archetypisch Löwe, Eigner Sonne: Es beschreibt unsere Art der Gestaltung. Unser gestaltendes Handeln, im Sinne des Gebärens und der Gebärde. Hier finden wir Kreativität als Thematik, denn sie ist der Ausdruck unseres gestaltenden Handelns. Es ist die Art der Gestaltung. Der Sonnenstand, gibt uns dann Auskunft darüber, wie wir unsere Persönlichkeit gestalten oder eben nicht, was wie immer wertfrei ist. Wir finden hier also Auskunft über unseren Lebenstrieb.
Haus, archetypisch Jungfrau, Eigner Merkur: Hier kommen wir an die Funktion, aus dem Lebenstrieb. Der Aussteuerung gegenüber vorliegenden Bedingungen. Hier erfahren wir, wie wir uns anpassen. Wie wir vernünftig sind, denn Vernunft ist eine Steuerungsfunktion des Seelischen. Wenn man das einmal soziologisch ausdrückt, dann erleben wir in der ersten nachgeburtlichen Entwicklung, eine Überfrachtung unsererEmpfindungen (4. Haus) durch unsere Umwelt. Dabei müssen wir, um unserer Anlage willen, bestimmte vernünftige Prozesse durchlaufen. Diese Anpassung, denn sie geschieht ohne Willen, ermöglicht uns, z. B. gefüttert zu werden. Also, unsere biologische Form oder unser Ausdruckspotential, unterliegt den Gesetzmäßigkeiten unserer Lebensbedingungen. Das lesen wir in der Stellung des Merkur und den Planten im 6. Haus, sowie den anhängigen Konstellationen. Unsere Emotion, denn hier ist sie bereits strukturell geformt, die Empfindung durch Zeit und Raum, ist abhängig - wenn ich das hier schreibe, wird deutlich, wie sich 1983 das Weltbild im Zeitgeist darstellte, und ich im Gegensatz dazu, in der Astrologie Antworten fand. Die systemischen Zusammenhänge, gerade bei Döbereiner, entsprachen meinen eigenen Erfahrungen. Und so hatte ich Möglichkeiten.
Haus, archetypisch Waage, Eigner Venus: Es beschreibt unsere Kapazität an Vorstellungsinhalten, die sich im Begegnenden realisieren. Es ist unsere Bildaufnahme, unser Blick in die Welt. Und unsere Begegnung der Bilder, die wir in uns tragen.Es ist Begegnung an sich. Mit mir selbst und mit den Anderen. Hier werden wir über Herausforderung entwickelt. Hier beginnt im sogenannten 3. Quadranten eine Selbstentwicklung, die unsere seelische Substanz in diesem Leben verändert. Hier sind die Gründe, warum wir in dieses Leben gekommen sind, schon, mit zu finden. Hier begegnen wir das erste Mal, der Formlosigkeit. Und der Form. Unserem Sinn des Lebens. Z. B. der Liebe oder eben nicht. Döbereiner sagt einen Satz, den ich immer liebte: es jammert nie die Seele, nur das Subjekt. Aus der Sicht der Seele, ist unser Leben eine Reise. Sie betrachtet die Lebensumstände und die daraus resultierenden Erfahrungen als spannend. Unser Körper empfindet Pein. Wie es Eckart Tolle so schön ausdrückt: Unser painbody. Die Stellung der Venus, ihre anhängigen Planeten und die Planten im 7. Haus geben dannAuskunft, über unsere Bildaufnahme. Und die Realisation oder eben nicht.
Haus, archetypisch Skorpion, Eigner Pluto: Wir sind nun seelisch viel gereist, um in diesem Leben Gestalt und Form aufzubauen und zu finden oder verhindert zu werden. Nun geraten wir auf der Reihe der Hausfeldehrfahrungen, an unsere Bindung an die Notwendigkeit anderer. Wir hatten ja Strukturen aufgebaut, bis hierher, oder bauen noch weiter, je nachdem wie alt wir sind, wenn wir das Haus betrachten, um darüber Auskunft zu erhalten. Und nun brauchen wir eine Möglichkeit, Zugang zu unseren unbewussten Bildern zu finden. Und das tun wir, indem wir uns binden. Und dabei geschieht etwas Wunderbares. Unser Prinzip der Wirklichkeit tritt hervor. Wir legen uns dabei, nicht konkret fest. Und das ist eine Chance. Wir kommen an unsere Vorstellungsinhalte und deren Art ( z. B. Familiensysteme, Vorfahren und deren Aufträgen). Hier streiten wir. Döbereiner nennt es: Das Handeln wird um der Reinheit des Prinzips willen, unnachgiebig sein müssen. Hier werden wir zum unbeirrbaren Wächter des Prinzips. Wieder frei von Wertung, denn es geht um unsere Anlage, die sich verwirklichen will. Und da ist es der Anlage egal, ob ich persönlich, nun, damit einverstanden bin. Will ich denn wirklich, für mein System, mich opfern? Und weil wir hier, also auch erfahren, welche Empfindungen wir geopfert haben, geraten wir hier an unsere Vorstellungsstrukturen. Sichere Bilder sollten es ein, denn wir haben ja unsere Empfindungen geopfert. Es sind also hier, die Art und Weise unserer Gedanken. Vorstellungsgedanken sind wie Nussschalen, sie schützen die Gefühle vor der Realität. Wir finden hier also auch Auskunft über unsere Leit- Bilder. Wir finden also, was uns leitet, gut oder schlecht. Wir begegnen dem Dualitätsprinzip. Wir erfahren die Enge der Form. Und den Kontakt mit der Formlosigkeit, was beim Sex dann wunderbar sein kann ( oder weshalb nicht) oder auch unserem eigenen Sein, unserer Formlosigkeit, die sich fühlbar macht. Die Stellung des Plutos, seine anhängigen Planeten, sowie die Planeten im 8. Haus zeigen uns dann, diese komplexen Zusammenhänge.
Haus, archetypisch Schütze, Eigner Jupiter: Wir haben ja viel vor, in diesem Leben. Und wenn man das so bisher betrachtet, wenn es dann vielleicht aus körperlicher und struktureller emotionaler Sicht, nicht nur erfreulich war, bisher, was nun? Aus dieser Bindung an die Vorstellungsinhalte, entwickelt sich eine Funktion: im Sinne der Anschauung, entsteht Verstehen. Und möglicherweise Versöhnung. Die Schützenergie steht, sozusagen, für Religion und Weltanschauung und so will ich mal den transzendenten Teil hier einfügen. Viele östliche Lehrer weisen darauf hin, dass die körperliche und strukturelle- also, die in die Zeit gefügte Form- letztendlich nicht, unsere Seele sind. Wir finden also hier Zugang, zu zeitgefügten Prozessen unseres Seins. Was haben wir an Bildern verwendet, wie haben wir unsere Verpflichtung unserem eigenen Wegen gegenüber, Raum gegeben und wie viel Einsicht haben wir daraus gezogen. Die Stellung unseres Jupiter, die anhängigen Planeten und die Planeten im 9. Haus geben also Auskunft darüber, wie wir in die Zeit gefügt sind, wie viel an Verstehen und Weisheit, also abstrakter und gereifter Form von Wissen, wir aufgebaut und integriert haben oder eben nicht. Welche Erkenntnis bewegt mich.
Haus, archetypisch Steinbock, Eigner Saturn : Im 10. Haus, nun, bringen wir etwas hervor, die gestaltete Form unseres Selbst und Seins, gestaltet sich, strukturell in den Raum. Wir werden geistig unterscheidbar und unser Hervorgebrachtes gewinnt Bedeutung. Über uns selbst hinaus. Wir heben uns hier, aus der Allgemeinheit heraus. Wir werden maßstäblich und verbindlich. Hier lesen wir etwas, über unsere geistige Konzeption, deren Wirkung sich vom Anderen unterscheidet. Unsere Anpassungsart hebt sich ab. Wir sind spezifisch. Positioniert. Die Stellung des Saturn, seine anhängigen Planeten und die Planetenversammlung im 10. Haus geben dann Auskunft darüber, wie wir das umsetzen. Da wir spezifisch sind, z. B. kann man über die Saturntransite, die man erlebt hat, einiges erfahren, wie man sich geformt und eine Form entwickelt hat; gehört hier, auch die Selbstregulierung hinein. Ich benutze gern, den Begriff von Saturn als Hüter der Schwelle, denn er öffnet mit dem 10. Haus die Tür zu dem 4. Quadranten und damit zu den unpersönlichen Planeten; zu unserem Anteil am Himmel und dem Ewigen. Ferner können wir, wenn wir rhythmisch arbeiten, herauslesen, welche Phasen des Lebens, uns durch seine Schwelle schon eröffnet sind oder nicht. Es sind dies Märchen, wie der Eisenhans oder Legenden, wie das goldene Fließ, die diese Zeitreisen enthalten. Man kann sein Ziel nicht vor der Zeit erreichen. Dies hier näher zu erläutern, würde den Rahmen sprengen, aber es zeigt schon die Assoziation, das wir handlungsbestimmt sind. Inklusive unserer Verhinderungen. Wir haben hier Fähigkeiten, die sich aus unserer Anlage ergeben. Durch diese Gestalthaftigkeit, in der wir sind, können wir hier, auch etwas über unsere Eltern erfahren. Hier kann man Rückschlüsse ziehen.
Haus, archetypisch Wassermann, Eigner Uranus: Hier begegnen wir unserer Art der Bedeutung durch Aufhebung des Subjektiven bzw. subjektiver Polaritäten. Sozusagen haben wir einen Plan, den wir umgesetzt haben und nun lösen wir ihn auf. Wir beginnen das Wirkliche zu erfahren, das uns im 12. Haus erwartet. Unsere Seele taucht auf und beginnt uns in Erfahrung zu bringen, dass der Körper und unsere Gestalt erdgebunden sind. Da wir sie also nicht mitnehmen können, unsere hervorgebrachten Leistungen und Wirkungen, heben wir das Subjektive auf. Wir beginnen zu durchschauen, dass es eine Art und Weise gibt, ein in der Zeit gefangenes Sein, das immer wieder neutralisiert wird. Wie Staub. Auch er zerfällt. Döbereiner nennt das: die Entmythologisierung von Bildern als Träger und Überträger von Eigenart. Wir erfahren Grenzenlosigkeit. Und dann in der Entgrenzung, tritt die Schöpferenergie hervor. Hier finden wir auch Genialität. Die Stellung des Uranus, seine anhängigen Planeten und die Planeten im 11. Haus, geben uns darüber Auskunft, wie sich das äußert. Ob wir einen Zugang zum Himmel finden oder eben nicht. Ob unser Vogel frei fliegen kann oder wir einen Käfig haben. Wobei auch das, im Sinne der Anlage, wieder wertfrei ist. Im 11. Haus gibt es keine Moral, im doppelten und dreifachen Sinne. Hier ist wirkliche Toleranz, möglich. Interessant ist, wenn ich das gerade schreibe, die Wirkung zu beobachten, an mir, wie ich im Laufe meines Lebens, zu unterschiedlichen Zeiten, diese Energie erfahre und erkläre. Hier würde ich persönlich sagen: Man ist immer auf dem Weg.
Haus,archetypisch Fische, Eigner Neptun: Hier begegnen wir unserer Identität der Wirklichkeit. Unserem Anteil am Transzendenten, unserer Funktion der Bedeutung. Alles, was wir hier sind, ist formlos. Form entsteht schon wieder im 1. Haus, also alles, was ich ihnen erkläre, ist mein persönlicher Ausdruck der Formlosigkeit. Die Formlosigkeit ist unnennbar. Sie können sie nur selbst erfahren. Oder ihr gegenüber verschlossen oder verhindert sein. Der Neptun, nun, kann uns Auskunft geben. Er löst Begrenzungen auf. Er löst die Eigenart aus der Konfrontation mit der Dualität, aus dem subjektiven Erleben. Wir werden unabhängig, von der Vergemeinschaftung und vom Kollektiv. Weil der Neptun das für uns tut, unsere Individualität zugunsten der Seele, aufzulösen, finden wir hier in der Stellung des Neptun, seinen anhängigen Planeten und den Planeten im 12. Haus, auch Auskunft über unsere frühe Formgestaltung. Mal übersetzt: Wenn ein Kind in ungünstigen Bedingungen heranwächst, die seinem Sein schaden, wischt der Neptun die Realität weg. Auch netterweise. Diese Seiten unseres Seins verschwinden in seinen Reichen. Als Beispiel: das Märchen der zertanzten Schuhe. Es wird schwer, sie aus den Kammern des Vergessens heraufzuholen. Sprich wir finden hier Auskunft über abgespaltene Bewusstseinsanteile. Und bevor man die benannte, waren sie aber auch da, und da half die Astrologie schon, uns besser zu verstehen. Nun hat der Neptun so Zeitwirkweisen, da er ja die Wirklichkeit repräsentiert. Das heißt, in den Transiten wirft er unser Unbewusstes wieder auf, weil er die Begrenzungen niederreißt. Und erinnert uns so an unser wirkliches Sein. So dass, wenn wir den Neptun als Träger der Wirklichkeit in die Zeit sehen, wir ein bisschen das 12. Haus erklären können. Wir können noch so viele Vorstellungen, in unserem gegenwärtigen Zeitlebensrahmen auf dem Teller haben, irgendwann kommt der persönliche Moment der Wahrheit, entsprechend unseres ureigensten Lebensplanes für diese Erde. Der Himmel ruft uns immer wieder. Ob durch Freude oder Leid oder erneuter Freude, nach durchlebtem Leid. Irgendwann erwacht die Seele, spätestens beim Tod. Hier- gibt es nichts zu tolerieren. Wir begegnen dem Formlosen. Ich möchte noch etwas hinzufügen, da wir ja in den Erdenplan eingebunden sind, mit unserer Wiedergeburtsgeschichte; erleben wir unsere Suche nach den Quellen und unseren Versuch das Göttliche zu erfahren, nicht immer schmerzfrei. Der Erlösungswunsch kann unter Umständen sehr hoch sein. Viele Astrologen arbeiten nicht karmisch oder bringen nicht, wie ich, durch Reisen in die andere Welt, Erfahrungen mit odersie sehen nicht , wie ich, die andere Welt und ihre, an den Erdenplan gebundenen Abdrücke im leuchtenden Energiefeld, auch können sie nicht daran arbeiten und sie lösen.So weiß ich, der Schmerz ist nicht automatisch mit dem Tod gelöscht. Es können aus der Welt der Formlosigkeit Bilder auftauchen, die sich nicht mit frühen Kindheitstraumen erklären lassen. Sie kommen aus anderen Welten und ich meine das auch so, auch solche Bilder funkt uns der Neptun, damit wir wach werden. Wir haben hier eine große Chance in der Welt der Formen, Formen zu löschen. Die Wirklichkeit des 12. Hauses kann uns überraschen. Aus meiner Sichtweise, können aber vielmehr Türen geöffnet werden
Mir ist es auch hier wichtig, dass sie, wenn sie Teile oder alles von diesem Text kopieren, die Quellenangabe nicht vergessen. Sicher, Astrologie und Wissen sind frei, aber schließlich hat es mein Jupiter in die Zeit gefügt, und so entsteht ein konzeptueller Rahmen, der eine gewisse Eigenart hat.